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Geschichte
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1894 patentierte Charles Brady King aus Detroit, Michigan, den pneumatischen Hammer. In einer Zeit rapiden Wachstums im Bergbau, Schiffsbau und der aufkeimenden Automobilbranche, sollte das neue Konzept der pneumatischen Werkzeuge eine Revolution in der Industrie auslösen.

King baute zusammen mit seinem Assistenten, Oliver Barthel, das erste Automobil Detroits und war 1896 der erste Mensch, der mit einem Auto durch die Straßen von Detroit fuhr. Ein enthusiastischer Teilnehmer an dieser ersten Probefahrt war der junge Elektrotechniker, Henry Ford, der mit seinem Fahrrad neben Kings Automobil herfuhr, als dieses seine Spitzengeschwindigkeit von 8 km/h erreichte.

Während King sich auf sein Automobilgeschäft konzentrierte, wurde sein Pneumatikhammer durch J.W. Duntley, einem Gießereimeister aus Milwaukee, und einem jungen Stahlmagnaten, Charles Schwab, weiterentwickelt, die die Werkzeugreihe 1901 unter dem Namen der in Detroit neu gegründeten Chicago Pneumatic Tool Company (CP) weiter entwickelten.

Während der frühen 1900er expandierte CP rapide und die Firma suchte einen europäischen Fertigungsstandort. Ein prominenter örtlicher Geschäftsmann und Parlamentarier, Archibald Maconochie, überzeugte CP davon das Werk in Fraserburgh, Schottland, einzurichten. Fraserburgh war ein kleiner Fischereihafen an der Ostküste, 40 Meilen nördlich von Aberdeen mit gerade einmal 10.000 Einwohnern. Da diese Gegend sehr stark von der bereits im Rückgang befindlichen Heringsindustrie abhängig war, suchte Maconochie eine nachhaltigere Alternative. 1903 wurde ein neues Werk mit 2300 m² für die Herstellung der CP-Schlagkraftwerkzeuge „Boyer“ und „Little Giant“ gebaut.

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1923 wurde CP ein Vertreter und Händler für die Duff Manufacturing Company aus Pittsburgh, Pennsilvania, (geg. 1883) für ihre Reihe von Hubwinden, die neben den eigenen CP-Produkten im Bergbau, Schiffsbau, den Eisenbahnen und der Baubranche sehr stark verbreitet waren.

1928 fusionierten die Duff Manufacturing Company und die A.O Norton aus Illinois zur Duff-Norton Manufacturing Company. CP-Werkzeuge und Duff-Norton Hubwinden wurden in der Folgezeit bei vielen wichtigen Projekten eingesetzt, so zum Beispiel den Cunard White Star-Schiffen „Queen Mary“ und „Queen Elizabeth“ in der John Brown Werft in Clydebank, der Golden Gate Brücke, dem Hoover Dam, der Sydney Harbour Bridge und dem Empire State Building.

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CP hatte zu diesem Zeitpunkt die Lizenz zur Herstellung von Duff-Norton Produkten im Werk Fraserburgh erworben. Das Werk spielte während der beiden Weltkriege eine wichtige Rolle, insbesondere während des 2. Weltkriegs, als Druckluftwerkzeuge für den Einsatz im Schiffs- und Flugzeugbau sowie der Munitionsherstellung produziert wurden. Vor allem wurden während dieser Zeit der Hinterladermechanismus für die berühmte Bofors Flugabwehrkanone sowie die Kraftstoffpumpe und der Verstärker für den genauso berühmten Rolls-Royce Merlin Motor, der im Spitfire zum Einsatz kam, hergestellt. Ein CP-Werkzeug wurde Teil einer Ikone, die während des Kriegs die Tapferkeit symbolisierte. „Rosie the Riviter“ (Rosie, die Nieterin) von Norman Rockwell zeigt eine junge Frau, die ihre Mittagspause macht, während neben ihr ein CP Niethammer liegt. Das Gemälde wechselte kürzlich für 5 Mio. USD den Besitzer.

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In den späten 1930er wurden Schneckengetriebe-Spindelhubelemente von Duff-Norton entwickelt und für Höheneinstellung von Plattformen und Tischen vermarktet. So wie auch die anderen Duff-Norton Produkte begann CP diese für den europäischen Markt unter Lizenz zu fertigen. In den 1960ern beschäftigte das Unternehmen über 1000 Menschen in einem 18500 m² großen Werk auf einem 6 Hektar großen Areal. Ein weiteres Werk wurde 1952 in Aberdeen eröffnet und beschäftigte auf zusätzlichen 14800 m² weitere 550 Menschen. Die Produktreihe umfasste Kompressoren, Industrie-Druckluftwerkzeuge, Automobilwerkzeuge und Duff-Norton Produkte, die in beiden Werken hergestellt wurden. Zusätzlich zur Unternehmenszentrale in London betrieb CP weitere 12 Geschäftsstellen in Großbritannien und beschäftige über 2000 Mitarbeiter. Die Fertigungswerke in den USA waren in Utica, NY, und Franklin, Pa., mit Niederlassungen auf der ganzen Welt und weiteren 7000 Mitarbeitern.

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Obwohl Spindelhubelemente einen relativ kleinen Anteil des Geschäfts von CP ausmachten, war die Nachfrage so groß, dass auch eine metrische Reihe speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde.

In den 1970ern trafen Rezession, Inflation und Streiks auch das CP-Geschäft und das Werk in Aberdeen wurde 1981 geschlossen. Die Umsätze der CP Gruppe überschritten weiterhin die 200 Mio. USD aber das Unternehmen unterlag 1984 einer aggressiven Übernahme durch die Danaher Corporation. Wie vorhergesehen wurde das Unternehmen 1987 weiterverkauft, diesmal an den Wettbewerber Atlas Copco.
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Nach der Übernahme durch Atlas Copco sollte das Werk Fraserburgh 1987 schließen. Ein neues Lizenzabkommen wurde mit Duff-Norton ausgehandelt und Power Jacks Ltd. wurde zur Herstellung und Vermarktung von Spindelhubelementen, Linearantrieben und mechanischen Hubwerken zusammen mit einigen CP-Werkzeugen für den US-Markt gegründet.

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Nach 90 Jahren wurde 1993 die Werkzeugproduktion eingestellt und das Unternehmen konzentrierte sich auf Spindelhubelemente und Linearantriebe. 2002 wurde der britische Hauptwettbewerber von Power Jacks, die Firma Precision Actuation Systems, zusammen mit Neeter Drive Ltd. aufgekauft.

2003 wurde die Lizenzvereinbarung mit Duff-Norton, die 80 Jahre lang bestand, beendet und durch eine gegenseitige Vertriebsvereinbarung ersetzt.

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Ellon, Schottland, Juni 2011. Linearantriebsspezialist Power Jacks eröffnet Anfang Juni 2011 sein neues Werk in Ellon, Schottland.

Das schottische Traditionsunternehmen verlegt damit seinen Firmensitz von Fraserburgh, wo seine Vorläufer seit 1903 ansässig sind, an den Industriestandort nördlich von Aberdeen.

Power Jacks Ltd Registred in Scotland No 103849

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