Unsere Firma ist stolz darauf zusammen mit unseren Partnern Duff-Norten seit über 60 Jahren mit der Herstellung und Entwicklung von Spindelhubelement in Verbindung gebracht zu werden. Vielleicht möchten Sie erfahren, wie sich das Produkt über die Jahrhunderte weiterentwickelt hat.
Die Vorteile der Verwendung einer Schraube als Maschine, im Grunde genommen eine geneigte Ebene, die um einen Zylinder gewickelt ist, wurde erstmals von Archimedes 200 v. Chr. mit seiner Schraube zum Wasserpumpen nachgewiesen.
Es gibt einige Hinweise auf den Einsatz von Schrauben im Römischen Reich, aber erst Leonardo da Vinci demonstrierte Ende der 1400er den Einsatz von Spindelhubelementen für das Heben von Lasten.
Es ist erstaunlich, wenn man in Leonardos Konstruktion den Einsatz eines Schneckenrads mit Gewinde sieht, das abgestützt auf Lagern durch Drehen einer Schneckenwelle angetrieben wird und eine Hubspindel zum Bewegen einer Last antreibt. Wir erkennen hier sofort das gleiche Prinzip, das wir noch heute verwenden!
Man ist sich nicht sicher, für welche Anwendung Leonardos Erfindung gedacht war, aber sie verschwand zusammen mit dem Hubschrauber und dem Panzer fast vier Jahrhunderte lang in den Geschichtsbüchern. Erst Ende der 1800er wurde das Produkt offensichtlich weiterentwickelt.
Mit der industriellen Revolution der späten 18. und 19. Jahrhunderte kam der erste Einsatz von Schrauben in Werkzeugmaschinen von englischen Erfindern, wie John Wilkinson und Henry Maudsley. Der beachtenswerteste Erfinder im Maschinenbau ab Anfang der 1800er war zweifelsohne das mechanische Genie, Joseph Whitworth. Er hatte vielleicht ein grobschlächtiges Gesicht, aber Whitworth erkannte umgehend, dass Genauigkeit in der Industrie so wichtig ist wie die Bereitstellung von Leistung. Zwar hielt Whitworth über 50 britische Patente auf Gebieten von Strickmaschinen bis Gewehren, es war jedoch seine Arbeit mit Gewindeschneidmaschinen, genauen Messinstrumenten und Normen, die den Winkel und die Steigung von Schraubengewinde betraf, die unsere heutige Industrie am meisten beeinflusst hat.
Whitworths Werkzeuge wurden international berühmt für ihre Präzision und Qualität und dominierten den Markt ab den 1850ern. Weitsichtige junge Ingenieure begannen Whitworth-Werkzeugmaschinen für neue Anwendungen einzusetzen. In den frühen 1880ern konstruierte in Coaticook, einem kleinen Ort in der Nähe von Quebec, ein 24 Jahre alter Erfinder namens Frank Henry Sleeper eine Hebewinde. So wie da Vincis Hebewinde war es eine technologische Innovation, da sie auf dem Prinzip beruhte, dass ein Kugellager die Last hebt und Drehbewegung durch Zahnräder und eine Schraube in eine lineare Bewegung zum Bewegen der Last verwendet wurden. Das Gerät war effizient, zuverlässig und leicht zu handhaben. Es wurde beim Bau von Brücken, aber hauptsächlich in der Eisenbahnindustrie eingesetzt, da es in der Lage war, Lokomotiven und Waggons anzuheben. Ein Industrieller aus Coaticook, Arthur Osmore Norton, erkannte das Potenzial in Sleepers Konstruktion, stellte 1886 den jungen Mann ein und kaufte dessen Patent auf. Die „Norton“ Hebewinde war entstanden. In den drauf folgenden Jahren wurden die berühmten „Norton“ Hebewinden in Werken in Boston, Coaticook und Moline Illinois hergestellt.
Währenddessen hatte 1883 im Alleghany County, in der Nähe von Pittsburgh, ein unternehmungslustiger Kapitän eines Mississippi-Flussdampfers namens Josiah Barrett die Idee für eine Ratschenwinde, mit der Flusskähne zusammengezogen werden konnten, um einen Schleppverband zusammenzustellen. Die Idee beruhte auf dem Prinzip Hebel und Drehpunkt und er benötigte jemand, der die Winde zu produzieren bereit wäre. Diese Person war Samuel Duff, der Eigentümer einer örtlichen mechanischen Werkstatt. Sie gründeten gemeinsam die Duff Manufacturing Company, die 1890 neue Anwendungen für die ursprüngliche Barrett-Winde entwickelte und die Produktreihe auf sechs Modelle mit unterschiedlichen Kapazitäten erweiterte. In den nächsten 30 Jahren wurde die Duff Manufactung Company der weltweit größte Hersteller von Hebewinden und entwickelte viele neue Windentypen für verschiedene Anwendungen, einschließlich ihrer eigenen Ausführung der Kugellager-Spindelhubwinde. Es war deshalb nicht weiter überraschend, dass 1928 die Duff Manufacturing Company Inc. mit der A.O. Norton fusionierte und die Duff-Norton Manufacturing Company entstand.
Beide Unternehmen hatten handbetriebene „Spindelhubwinden“ angeboten. Das erste neue Produkt, das unter der neuen Firma hergestellt wurde, war jedoch der Power Jack mit Druckluftmotorantrieb, der 1929 erschien. Dank den relativ neuen tragbaren Kompressoren konnten die Benutzer jetzt Lasten ohne körperliche Anstrengung bewegen und positionieren. Die hauptsächlich in der Eisenbahnindustrie eingesetzte Winde enthielt einen Druckliftmotor, der von der Chicago Pneumatic Tool Company hergestellt wurde.
Es bestand ein deutliches Potenzial dafür, diese Technik für andere Anwendungen einzusetzen, und nur 10 Jahre später, 1940, wurde das erste Schneckenrad-Spindelhubelement, das wir auch heute sofort als solches erkennen würden, von Duff-Norton für das Einstellen der Höhe von Lkw-Ladeplattformen und Hüttentischen angeboten. Die ersten Modelle hatten eine Hubkapazität von 10 Tonnen bei Hüben von 2 oder 4 Zoll und konnten entweder einzeln oder gekoppelt verwendet sowie manuell bzw. von Druckluft- oder Elektromotoren angetrieben werden.
Über die letzten mehr als 60 Jahre wurde das Produkt weiterentwickelt und kann heute Lasten von ein paar wenigen Kilos bis zu hunderten von Tonnen schieben, ziehen, heben, senken und positionieren. Die meisten heute auch von unseren Wettbewerbern angebotenen Merkmale wurden über die Jahre von Power Jacks und Duff-Norton konstruiert und patentiert Ein Spindelhubelement mit eingebautem Motor wird heute zwar als „lineares Stellglied“ bezeichnet, es ist aber i Grunde genommen immer noch ein Spindelhubelement. Heute können Spindelhubelemente mechanisch oder elektronisch verbunden und, dank der Fortschritte in der Bewegungssteuerung, µ-genau positioniert werden. Verbesserungen in der Zahnradtechnik zusammen mit präziseren Kugelgewindespindeln und Rollengewindetrieben bedeuten, dass heute die Einsatzgebiete für Spindelhubelemente grenzenlos sind und sie es hinsichtlich Betriebszyklen und Geschwindigkeit durchaus mit Hydraulikaggregaten aufnehmen können, insbesondere da heute die Industrie immer sauberere, leisere und zuverlässigere Lösungen sucht.
Wenn Sie sich fragen, wie groß das Einsatzspektrum von Spindelhubelementen ist, könnten Sie überrascht sein. Obwohl sie oft versteckt sind, sind sie doch ein fester Bestandteil von vielen Maschinen, die eine direkte Rolle in unserem Alltag spielen.
Brot, Bier, Krankenhausbetten, Kartoffelchips, Zahnarztstühle, Geschirr, Achterbahnen, Fußballstadien, Kinos, Fluggastbrücken, Mars-Stangen, Jumbo-Jets, Papier, Stahl, Glas, Aluminium, sauberes Wasser, Kunststoff, Eisenbahnen, Autos, Elektrizitätserzeugung, Satellitenschüsseln, Milchkartons, Teppiche, Münzen und viele, viele mehr haben alle eines gemeinsam……...
Lange lebe das Spindelhubelement!
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